Das Projekt VIAA macht Lübeck zum Vorreiter digitaler Verkehrssteuerung. Kameras und Sensoren an vier wichtigen Kreuzungen sammeln anonymisierte Daten über Verkehrsteilnehmer und leiten sie verschlüsselt an einen Verkehrsrechner weiter. Dieser optimiert Ampelphasen in Echtzeit, erkennt Störungen automatisch und ermöglicht vorausschauende Planung. Mit einem Budget von fünf Millionen Euro, davon 65 Prozent Bundesförderung, sowie Schulungen und technischem Ausbau werden Verkehrsflüsse beschleunigt, Wartezeiten minimiert und Emissionen gesenkt sicher effizient skalierbar smart zuverlässig.
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Datenschutzkonforme Sensorik erfasst anonymisiert Verkehrsteilnehmer an vier Lübecker Kreuzungen
Im Rahmen der VIAA-Initiative erläuterte Projektleiterin Elisabeth Fröhlich das datenschutzkonforme Kamerasystem, das an vier zentralen Verkehrsachsen installiert wurde. Sensoren an Fackenburger Allee/Bei der Lohmühle, Schwartauer Allee/Bei der Lohmühle, Werner-Kock-Straße/Fackenburger Allee und Berliner Allee/Kronsforder Allee erfassen anonymisierte Klassifizierungen von Verkehrsteilnehmern. Die verschlüsselte Übertragung gewährleistet Datenschutz, während Echtzeitdaten über Anzahl und Art der Fahrzeuge, Fahrräder und Fußgänger eine fundierte Entscheidungsgrundlage für adaptive Signalsteuerungen liefern und effizient Reaktionszeiten ermöglichen sowie Verkehrsstaus signifikant reduzieren.
Echtzeit-Überwachung erkennt Verkehrsereignisse sofort und initiiert Ampelanpassungen automatisch eigenständig
Das hochentwickelte Kamera- und Sensornetzwerk erfasst anonymisiert die Anzahl, Kategorie und Bewegungsrichtung sämtlicher Verkehrsteilnehmer. Die Daten werden in Echtzeit verschlüsselt zum zentralen Verkehrsrechner übertragen. Durch automatisierte Bilderkennung lassen sich Störungen, Verkehrsüberlastungen oder Unfälle sofort identifizieren. Daraufhin erfolgt die dynamische Anpassung von Ampelphasen, um den Verkehrsfluss zu optimieren. Gleichzeitig liefern Langzeitstatistiken entscheidungsrelevante Informationen für künftige Infrastrukturplanungen und sorgen für eine nachhaltige, datenbasierte Verkehrssteuerung in der Stadt. Eine kontinuierliche Systemüberwachung verbessert Betriebssicherheit permanent.
Zweieinhalb Jahre nachhaltiges Verkehrsmanagement dank Bundesministerium Förderung und Sensorik
Mit einem Gesamtvolumen von fünf Millionen Euro wird das VIAA-Projekt über zweieinhalb Jahre realisiert. Davon stammen 65 Prozent aus Bundesministeriumsförderung für Verkehr. Ziel ist die Entwicklung belastbarer technischer und organisatorischer Rahmenbedingungen für ein dauerhaft wirkungsvolles Verkehrsmanagement. Neben der Installation und langfristigen Wartung hochpräziser Sensorik sind gezielte Qualifikationsangebote für das Betriebspersonal vorgesehen, um die Systemstabilität zu garantieren und den Wissenstransfer in den täglichen Arbeitsablauf zu integrieren. Diese Maßnahmen werden kontinuierlich optimiert.
Zentrale Datendrehscheibe in Lübeck erfasst permanent Verkehrsstörungen und Baustellen
Im Rahmen der Modernisierung bindet Lübeck systematisch alle prioritären Ampelanlagen an den zentralen Verkehrsrechner an und integriert sie in eine einheitliche Datenplattform. Staus, Baustellen und spontane Verkehrsstörungen werden kontinuierlich über Sensoren und Kameras erfasst. Die daraus generierten Echtzeitdaten erlauben eine ganzheitliche Visualisierung des städtischen Verkehrs, bilden die Grundlage für adaptive Signalsteuerungen und fördern eine flexible, datenbasierte Verkehrsplanung zur Steigerung von Durchflussraten und Reduzierung von Emissionen sowie nachhaltiger Mobilitätsperspektiven und Klimaschonung.
Signalprogramme passen sich dynamisch aktueller Verkehrslage an reduzieren Staus
Im Zentrum des modernen Verkehrsmanagements steht ein leistungsfähiger Verkehrsrechner, der Daten aus verschiedenen Sensor- und Kameratechnologien erfasst, analysiert und in Echtzeit mit den Ampelanlagen abgleicht. Durch ein automatisiertes Regelwerk justieren die Signalprogramme ihre Grün- und Rotphasen flexibel nach Verkehrsströmen, was Staus und Wartezeiten deutlich mindert. Darüber hinaus ermöglicht die integrierte Störungsmeldung per Echtzeit-Alarm eine schnelle Intervention und reduziert Ausfallzeiten im Netz. Zudem unterstützt die zentrale Steuerung eine langfristige Verkehrsoptimierung effizient.
Stadt Lübeck rüstet ältere Ampeln technisch auf, Echtzeitkommunikation ermöglicht
Nachdem 47 Lichtsignalanlagen erfolgreich mit dem neuen Verkehrsrechner vernetzt wurden, ist das nächste Ziel die Integration von insgesamt 80 wichtigen Ampelsystemen bis zum Förderende. Bestehende Anlagen erhalten moderne Schnittstellen und Hardware-Upgrades, um die bidirektionale Datenübertragung in Echtzeit zu gewährleisten. Diese technische Aufrüstung stellt sicher, dass alle Ampeln präzise Signalinformationen austauschen können und trägt maßgeblich zu einer resilienten, intelligenten Steuerung und optimierten Verkehrsleistung in der Hansestadt bei, sowie nachhaltig und effizient.
Die Hansestadt Lübeck implementiert mit VIAA ein intelligentes Verkehrsmanagementsystem, das datenschutzkonforme Kameras und Sensoren an Kreuzungen vernetzt. Ein zentraler Verkehrsrechner empfängt verschlüsselte Datenströme in Echtzeit, wertet Fahrzeug- und Radverkehr anonymisiert aus und passt Ampelsignale dynamisch an. Dadurch werden Fahrzeiten verkürzt, Staus verhindert und Abgasemissionen reduziert. Die modulare Architektur unterstützt skalierbare Hardwareintegration, offene IoT-Protokolle und automatisierte Wartungsfunktionen für nachhaltige Mobilität und zukunftsfähige Smart-City-Anwendungen. KI-gestützte Verkehrsprognosen und benutzerfreundliche Bedienoberflächen steigern Effizienz nachhaltig.

