Feline Future prägt den elektrischen Sportwagen Peugeot RCZ Vision

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Als Konzeptfahrzeug verbindet der PEUGEOT RCZ Vision klassische Coupe-Merkmale mit einer elektrischen Hochleistungsarchitektur. Der Motor soll 500 PS bereitstellen, während eine Festkörperbatterie als Energiespeicher vorgesehen ist. Die 1.000-Volt-Technik bildet die Grundlage für hohe Ladeleistung und eine angekündigte Reichweite von maximal 600 Kilometern. Das Cockpit setzt auf ein Hypersquare-Lenkrad und durchsichtige Anzeigen. Zugleich vermittelt Feline Future eine moderne französische Designhaltung. Verbindliche Angaben zu Verbrauch, Ausstattung und Serienumsetzung bleiben derzeit grundsätzlich offen.

PEUGEOT zeigt emotionales Elektrofahrzeug mit Tradition und Zukunftsdesign zugleich

PEUGEOT RCZ Vision: Die Zukunft von PEUGEOT ist emotional (Foto: PEUGEOT)

PEUGEOT RCZ Vision: Die Zukunft von PEUGEOT ist emotional (Foto: PEUGEOT)

Als Konzeptfahrzeug knüpft der RCZ Vision an das bekannte RCZ Coupe an, das während seiner Bauzeit von 2009 bis 2015 eine eigenständige Position im PEUGEOT Programm einnahm. Inzwischen besitzt das Modell Sammlerstatus. Der RCZ Vision setzt diese Geschichte nicht nostalgisch fort, sondern interpretiert das Sportcoupe für die Elektromobilität neu. Gleichzeitig zeigt er die zukünftige Gestaltungslinie Feline Future. Deren Prinzipien Freiheit, Mut, Eleganz, Stärke und Instinkt verbinden emotionales Design mit fahrorientierter Technik.

500 PS Elektromotor bildet leistungsstarken Antrieb der RCZ-Konzeptstudie

Der elektrische Sportwagen nutzt mit STLA One eine modular angelegte technische Basis. Diese Plattform ist für unterschiedliche Fahrzeugkonzepte skalierbar, sondern auch für zukünftige Bedien- und Fahrwerkslösungen vorbereitet. Steer-by-Wire kann dabei die Lenkanbindung ersetzen. Nach Angaben von PEUGEOT sollen Strukturen Entwicklung und Produktion entlasten sowie die Zerlegung von Komponenten Recycling vereinfachen. Der Motor liefert 368 kW oder 500 PS. Die Kooperation mit Factorial Energy betrifft eine Festkörperbatterie, die Energiedichte und Platzbedarf verbinden soll.

Dünne Batterie unterstützt flache Silhouette des elektrischen Sportcoupes konsequent

PEUGEOT RCZ Vision: Die Zukunft von PEUGEOT ist emotional (Foto: PEUGEOT)

PEUGEOT RCZ Vision: Die Zukunft von PEUGEOT ist emotional (Foto: PEUGEOT)

Der RCZ Vision kombiniert laut PEUGEOT eine prognostizierte WLTP-Reichweite von bis zu 600 Kilometern mit einem kombinierten Energieverbrauch von 11,5 kWh je 100 Kilometer. Diese Kennzahlen sind für das Konzeptfahrzeug noch vorläufig. Sein 110 Millimeter dünner Akku schafft konstruktive Freiräume für die niedrige Proportion des Coupes. Die vorgesehene 1.000-Volt-Architektur soll sehr schnelles Gleichstromladen erlauben: Der Bereich von 10 bis 80 Prozent könnte bei günstigen Bedingungen in unter zehn Minuten liegen.

Abschaltbares Zentraldisplay fügt sich unauffällig in transparente Cockpitgestaltung ein

Die Studie präsentiert eine Weiterentwicklung des PEUGEOT i-Cockpit, bei der Anzeigen und Bedienelemente räumlich konzentriert sind. Das Hypersquare-Lenkrad übernimmt dabei mehr als die Lenkfunktion: Vier Tastenfelder liegen in Griffnähe und sollen die Bedienung wichtiger Systeme vereinfachen. Ein transparentes Display für Fahrdaten ist oberhalb des Lenkrads platziert. Das zentrale, frei stehende Hochformatdisplay fasst Dienste, Medienfunktionen und Navigation zusammen. Wenn es nicht genutzt wird, kann es ausgeschaltet werden und wirkt weniger dominant.

Automatisiertes Fahren der Stufe 2++ verbindet Komfort mit Fahrerlebnis

Für den RCZ Vision skizziert PEUGEOT ein Fahrerassistenzkonzept mit Freihandfunktion der Stufe 2++. Die Lösung soll situationsabhängig angefordert werden können und sowohl innerorts als auch auf Landstraßen zur Verfügung stehen. Ihr Zweck besteht darin, den Komfort zu erhöhen, ohne den Fahrer vom Geschehen und vom Anspruch an dynamisches Fahren zu trennen. PEUGEOT präsentiert diese Funktion ausdrücklich als Teil eines technologischen Ausblicks. Ob sie produziert wird, ist nicht festgelegt bis heute.

Transparente Fahrerkabine interpretiert das historische RCZ-Dach neu

Die Studie präsentiert eine selbstbewusst breite Außenhaut, aus der sich die schmale, nahezu schwebend wirkende Glaskabine heraushebt. Ihr transparentes Dachvolumen erstreckt sich vom vorderen Karosserieabschluss bis weit in das Heck und nimmt bewusst Bezug auf das charakteristische Bubble Roof. An Front und Rückseite bilden jeweils drei dünne, liegende Lichtbänder eine markante Grafik. Ein adaptiver Heckspoiler ist unsichtbar integriert und tritt erst bei fahrrelevanten Geschwindigkeiten zur Verbesserung der Aerodynamik gezielt hervor.

Flache Karosserie und dünne Batterie fördern aerodynamische Gesamteffizienz sichtbar

PEUGEOT nutzt bei der Studie eine bewusst asymmetrische Bereifung, um den Auftritt eines elektrisch angetriebenen Sportwagens zu schärfen. Die Vorderachse trägt 21 Zoll große Aluminiumfelgen, die Hinterachse 22 Zoll große Ausführungen. Das filigrane Strahlenspeichenmuster reduziert nach Herstellerangabe den Materialeinsatz. Zugleich schaffen dreieckige Applikationen eine Verbindung zum ersten RCZ-Coupe. Die Räder fügen sich in ein Gesamtkonzept aus niedriger Karosserie, besonders dünnem Akku und Hochvoltarchitektur ein, das Effizienz und Ausdruck verbinden soll.

Umklappbare Fondlehnen erweitern das Gepäckraumvolumen des elektrischen Sportcoupes flexibel

Der RCZ Vision nutzt ein viersitziges Innenraumkonzept, das im Fond zwei Erwachsenen Platz bieten soll. Seine Rückbank dient der Personenbeförderung: Durch umklappbare Lehnen kann sie den Stauraum erweitern. PEUGEOT gestaltet die Sitze asymmetrisch, um eine Abstützung in Richtung Fahrzeugmitte zu erreichen. Aussparungen in den Lehnen sollen Gewicht sparen. Materialauswahl kombiniert hellblaues Alcantara mit Aluminium und Milchglas. Für die Sitzbezüge ist Pelinova-Leder vorgesehen, dessen Eigenschaften an Leder erinnern sollen.

Versenkbare Lüftungsdüsen unterstützen die reduzierte Gestaltung des Armaturenbretts nachhaltig

Auch bei der Innenraumgestaltung setzt die Studie auf eine Mischung aus digitaler Darstellung und klassischer Bedienlogik. Die über dem Boden schwebende Mittelkonsole enthält bedienbare Elemente für Fahrmodus, Klimaanlage und Systeme. Eine Kooperation mit dem französischen Uhrenunternehmen SERICA bringt die Parade-Uhr in den Displayträger. Nach dem Einsetzen wird das Objekt durch eine Grafik im Zentraldisplay ergänzt. Verstellbare Lüftungsöffnungen lassen sich versenken, wenn sie nicht benötigt werden, wodurch die Armaturentafel ruhiger wirkt.

Der RCZ Vision steht für den Versuch, ein bekanntes PEUGEOT Coupe als elektrische Fahrmaschine neu zu definieren. Seine technische Grundlage soll hohe Leistung mit geringem Energiebedarf verbinden. Die Festkörperbatterie ermöglicht nach Herstellerangaben eine flache Bauweise, während die 1.000 Volt Technik schnelle Ladevorgänge begünstigen soll. Gestalterisch knüpfen Glaskuppel, Lichtkrallen und breite Proportionen an das historische Modell an. Der tatsächliche Nutzen der Innovationen kann erst anhand eines homologierten Serienfahrzeugs später bewertet werden.

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