Die Kooperation zwischen Europäischer Investitionsbank und WEMAG mit einem 220 Mio.-Euro-Darlehen fungiert als Modell für den Ausbau ländlicher Netzinfrastrukturen. Über 33 Prozent der für die kommenden vier Jahre vorgesehenen Investitionssumme sind finanziert, um eine stabile Stromversorgung mit hoher Anteile erneuerbarer Energien zu gewährleisten. Die Maßnahme demonstriert, wie kommunale Energieversorger europäische Finanzierungen nutzen können, um Klimaziele zu erreichen und gleichzeitig eine wirtschaftlich tragfähige und zuverlässige Basisversorgung zu schaffen. Sie bietet zugleich Handlungsempfehlungen für andere Regionen.
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Darlehensvertrag ermöglicht WEMAG Netzausbaufinanzierung über vier Jahre mit EIB-Unterstützung
Die EIB-Vizepräsidentin Nicola Beer und die WEMAG-Vorstände unterzeichneten mit Ministerpräsidentin Schwesig ein Investitionsdarlehen in Höhe von 220 Millionen Euro. Mit diesem Betrag wird WEMAG mehr als ein Drittel der Netzausbauvorhaben der kommenden vier Jahre finanzieren. Der Schwerpunkt liegt auf der Eingliederung erneuerbarer Erzeugungsanlagen wie Photovoltaik und Windkraft. Ziel ist, Schwankungen im Netz auszugleichen, die Versorgung ständig sicherzustellen und gleichzeitig die regionale Klimabilanz zu verbessern.
Gemeinsam mit EIB investiert WEMAG in massiv klimafreundliche Netzmodernisierung
Die EIB-Zusage verschafft WEMAG die finanziellen Reserven für ein zukunftsorientiertes Netzprojekt in Westmecklenburg. Vorgesehen sind die Digitalisierung von Umschaltanlagen, der Einbau netzstabilisierender Batteriespeicher und der Ausbau von Gleichstrom-Leitungen. Damit werden volatile Einspeisungen aus erneuerbaren Quellen ausgeglichen und die Netzbelastung optimiert. Das Ergebnis ist ein flexibles, belastbares Stromnetz, das Versorgungssicherheit garantiert, die Energiewende unterstützt und regionale Wirtschaftsprozesse nachhaltig stärkt, kosteneffizient, emissionsarm, innovationsfreundlich und langfristig geplant. Netzausbau fördert Investitionen in Zukunftstechnologien.
WEMAG verweist auf EU-Mittel für nachhaltigen Ausbau ländlicher Netze
Mittels zinsvergünstigter EU-Darlehen gestaltet die WEMAG im ländlichen Raum eine hochmoderne Netzinfrastruktur, die digitale und physische Komponenten nahtlos verbindet. Vernetzte Leitungen werden mit Echtzeitdatenströmen aus Sensoren und intelligenten Steuergeräten gekoppelt, um Lastspitzen dynamisch prognostiziert und gemanagt werden. Das adaptive Steuerungssystem erhöht Effizienz, minimiert Ausfälle und senkt Wartungskosten. Dezentrale Energieerzeuger und Verbraucher werden effektiv synchronisiert, um eine stabile Spannung und Optimalbetrieb zu sichern. Die EU-Finanzierung stellt Liquidität bereit und fördert Innovationen.
Schwesig betont Zusammenwirken von EIB und WEMAG beim Netzausbau
Schwesig zufolge bringt die Allianz zwischen der Europäischen Investitionsbank und der WEMAG erhebliche Finanzmittel in den ländlichen Raum Mecklenburg-Vorpommerns. Dort sollen bestehende Netze modernisiert, Leitungsnetze erweitert und innovative Steuerungstechnik eingeführt werden. Ziel ist es, die Versorgungssicherheit in entlegenen Regionen zu steigern und die Fluktuation erneuerbarer Energieeinspeisungen effizient zu bewältigen. Die Partnerschaft setzt damit einen Impuls für nachhaltiges Wachstum, verbesserte Lebensqualität und zukunftsorientierte Infrastruktur. Gleichzeitig werden lokale Netzbetreiber gestärkt und Arbeitsplätze.
Schwankende Einspeisungen aus Dachanlagen und Solarparks erfordern Netzflexibilität schnell
Immer mehr Photovoltaikmodule auf Hausdächern und Solarparks speisen unregelmäßig Energie ein, während Elektroladesäulen variable Verbraucherprofile anbieten. Diese Kombination führt zu komplexen Spannungs- und Leistungsverteilungen im Niederspannungsnetz. Um die Netzintegrität zu gewährleisten, sind verstärkte Leitungen und dynamische Netzstrukturen erforderlich. Künstliche Intelligenz-basierte Steuerungsplattformen analysieren Lastdaten und leiten Überschüsse gezielt um. Ergänzend stabilisieren Batteriespeicher kurzfristige Schwankungen. Folglich bleibt die Systemzuverlässigkeit hoch. Parallel dazu werden Netzmodernisierungen vorangetrieben, die adaptive Spannungsregelungen sowie modulare Netzsegmente einführen.
Erweiterung des Stromnetzes ermöglicht Betrieb Wärmepumpen und Anbindung E-Mobilität
Die Fördermittel erlauben es, Wärmepumpen und Ladestationen für Elektroautos direkt an das Verteilernetz in Wohn- und Gewerbevierteln anzuschließen. Nutzer können somit Heizen, Kühlen und Laden dezentral koordinieren und regenerative Energie vor Ort einsetzen. Dies führt zu geringeren Netzauslastungen, niedrigeren Kosten für Verbraucher und höherer Versorgungssicherheit. Die direkte Verfügbarkeit von Ladepunkten erleichtert Elektromobilität im Alltag. Zusätzlich stärkt die Initiative lokale Wirtschaftskreisläufe und Klimaresilienz. Sie reduziert CO2-Emissionen und steigert spürbar Effizienz nachhaltig.
Langfristige Planungssicherheit dank WEMAGs 1,2Mrd. Euro Netzausbau bis 2033
Über einen Zeitraum bis 2033 hat die WEMAG Netz GmbH Investitionen in Höhe von 1,2 Milliarden Euro angekündigt, die in den Ausbau und die Modernisierung der Stromnetze Mecklenburg-Vorpommerns fließen. Die geplanten Maßnahmen decken Netzverstärkungen, die Verlegung neuer Kabeltrassen sowie den Einsatz intelligenter Schalt- und Überwachungstechnik ab. Damit werden technische Engpässe beseitigt, die Versorgungssicherheit erhöht und der Weg für die Energiewende im ländlichen Raum geebnet einschließlich Anschluss erneuerbarer Pilotanlagen und Smart-Meter.
WEMAG-Lithium-Ionen-Batterie ermöglicht wirtschaftlichen verlässlichen Netzausgleich und erneuerbare Energieintegration meistert
Der WEMAG-Batteriespeicher fungiert als Schlüsselkomponente für den Ausgleich dezentraler Einspeisungen und trägt seit 2014 wesentlich zur Netzstabilität in Westmecklenburg bei. Ausgestattet mit sechzehn Megawatt Leistung und zwanzig Megawattstunden Kapazität übernimmt er Schwarzstartaufgaben und liefert Blindleistung für eine konstante Spannung. Seine modulare Architektur ermöglicht wirtschaftliches Skalieren nach Bedarf. Technisch ausgereift und ökonomisch tragfähig, dient das Projekt als Benchmark für europäische Energieinfrastrukturentwicklungen. Es demonstriert die Kombination von zuverlässiger Speicherdauer und digitaler Netzsteuerung.
EIB-Darlehen für WEMAG demonstriert effiziente Energiesicherheit auf regionaler Ebene
Von 2023 bis 2027 bietet die Europäische Investitionsbank insgesamt 45 Milliarden Euro zur Förderung erneuerbarer Energien an, um das REPowerEU-Konzept wirksam umzusetzen. Im Jahr 2025 investierte sie 3,7 Milliarden Euro gezielt in deutsche Vorhaben wie den Netzausbau und den Bau neuer erneuerbarer Erzeugungsanlagen. Durch das jüngste Darlehen an die WEMAG bekräftigt die EIB ihre zentrale Funktion als Finanzier für eine sichere und nachhaltige Energieversorgung in Europa und stärkt ländliche Infrastrukturen.
WEMAG plant bis 2033 Investitionen von 1,2 Milliarden Euro
Das Darlehen über 220 Millionen Euro seitens der Europäischen Investitionsbank schafft für die WEMAG die Möglichkeit, Netzinfrastrukturen in Westmecklenburg ressourcenschonend zu erweitern. Vorgesehen sind unter anderem der Ausbau von Niederspannungsnetzen, die Implementierung smarter Regeltechnik und ein Ausbau der Netzanbindung für Biogas- und Solarparks. Diese Maßnahmen reduzieren Netzbelastungen und Ausfallrisiken. Ergebnis ist eine zuverlässige Versorgung von Wohngebäuden, Gewerbeeinheiten und Produktionsbetrieben bei ökonomischer und ökologischer Effizienz. Zusätzlich profitieren Landwirte von stabilen Netzanschlüssen.

